Den Spirit hautnah erleben

Renommiertes Architekturbüro verleiht dem „rock’n’popmuseum“ in Gronau neuen Schwung
 
Gronau, Juli 2018 – Das architektonische Konzept des „rock’n’popmuseums“ in Gronau wird zurzeit von Grund auf erneuert: Unter der Leitung des Hamburger Architekten Andreas Heller entsteht hier ein multimedialer Mix aus Hören, Fühlen und Sehen. Ob in der Musik, im Museumsbau oder in der Wohnarchitektur: Harmonie und sinnliches Erleben machen den Unterschied, meint der Hamburger Architekt Andreas Heller, kreativer Kopf des Umbaus.
Herr Heller, Sie haben selbst Erfahrungen im Showbusiness gesammelt. Hat Ihnen das bei dem Projekt geholfen?
Andreas Heller: (lacht) Im weitesten Sinne, ja. Ich habe früher als Bühnenbildner im Theater gearbeitet und kenne mich deshalb mit Inszenierungen und dem Zusammenspiel verschiedener Medien aus. Außerdem verstehe ich was von Musik, denn Rock und Pop sind Bestandteil meiner eigenen Biografie. Abgesehen davon, dass Udo Lindenberg und ich uns schon länger kennen, waren diese Kenntnisse in der Zusammenarbeit mit ihm hilfreich. 
 
Was haben Musik und Architektur gemeinsam?
Sehr viel: Komponisten oder Songschreiber, aber auch Architekten wollen ihre Werke harmonisch gestalten. Nicht nur Museen, sondern auch Wohnbauten funktionieren wie ein Musikstück: Leise und laute Teile wechseln sich ab, es gibt ein Intro, Leitmotive und schließlich das Finale. Wenn das gelingt, überträgt sich die Spannung der Architektur auf die Besucher. 
 
Wie haben Sie das konkret umgesetzt?
Wir haben das „rock’n’popmuseum“ quasi auf den Kopf gestellt – von der Umplanung der Museumsarchitektur über einen umfangreichen Brandschutz bis hin zur Modernisierung der Haustechnik. Der Live Club ist in den Keller gewandert, ganz im Stil früherer Locations. Er hat jetzt eine gute Größe, nicht zu klein und nicht zu groß. Besonders wichtig war es uns, der Ausstellung einen Rhythmus zu verleihen, der sich im Verlauf ändert. Dabei helfen auch neue technische Möglichkeiten, zum Beispiel ein einzigartiges innovatives Soundsystem. 

Hört sich nach viel Arbeit an …
… an der viele verschiedene Menschen mitgewirkt haben. An der Konzeption waren neben uns auch eine Kuratorin, Musikwissenschaftler und Studierende beteiligt – eine echte Gemeinschaftsleistung. Auch Udo Lindenberg spielt eine wichtige Rolle. Er ist ein Sohn der Stadt Gronau, ohne ihn gäbe es das Museum nicht. 
 
Warum sollte ich das neue „rocknpopmuseum“ unbedingt besuchen?
Weil Sie ein einzigartiges Erlebnis aus Musik, Architektur und Exponaten erwartet! Unser Anspruch war es, den Rock- und Pop-Spirit zum Leben zu erwecken. Deshalb haben bei der Umsetzung sehr viel Wert gelegt auf eine spannende und sinnliche Inszenierung. Denn das ist es letztlich, was diese Musik ausmacht: Man muss sie live erleben, sonst wirkt sie nicht. 
 

Weitere Informationen 
unter www.rock-popmuseum.de 
und bei Facebook unter
www.facebook.com/rpm.gronau 

Zum Umbau
An der Modernisierung beteiligen sich verschiedene Förderer mit rund 1,6 Mio. Euro. Die Zuschüsse kommen vom Bund, dem Land NRW, dem Kreis Borken, der Stadt Gronau, der NRW-Stiftung, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Freundeskreis rock’n’popmuseum e.V.. 
 
Für Rückfragen zum Umbau stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Geschäftsführer
Thomas Albers
Tel. 02562-8148-0
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Kurator
Dr. Thomas Mania
Tel. 02562-8148-13
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