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Ausstellungs­archiv

Unsere vergangenen Ausstellungen: Hier finden Sie eine Übersicht unserer vergangenen Sonderausstellungen seit Museumseröffnung im Jahr 2004, die wir selber – oder mit Partnern – in unserem Museum umgesetzt haben.

Grenzenloses Tanzvergnügen

Musikgeschichte(n) zwischen Gronau und Enschede von 1920 bis 1960 11. September 2022 – 02. April 2023

Als im Jahr 1938 der Komponist Hans-Jürgen Majewski die kleine Stadt an der Dinkel besucht, weht ein Hauch von Berliner Luft durch die Altstadt Gronaus, rund um das Apollo-Theater und die Tonhalle Lilienfeld im Deutschen Haus. Der Künstler stattet seinem Freund Joachim von Ostau, einem Schwiegersohn der van Deldens, einen Besuch ab, um die gemeinsam erarbeitete Operette „Insel der Träume“ uraufzuführen. Von hier aus soll das Meisterwerk die Theater und Opernhäuser Deutschlands und darüber hinaus erobern. Die Aufführung wird ein voller Erfolg – in Gronau und Enschede. Die Geschichte der Operette „Insel der Träume“, mit dem Libretto des Teilzeit-Gronauers Joachim von Ostau, ist Ausgangspunkt und Aufhänger für die Ausstellung des rock’n’popmuseums.
Die Ausstellungsmacher haben in Zusammenarbeit mit dem Gronauer Stadtarchiv und dem Autor Alfred Hagemann einen Blick auf die Anfänge Gronaus als Musikstadt geworfen. Beginnend im Jahr 1920 lassen sie die Gronauer Robert Vorstheim und Bernhard Scheffer sowie den Niederländer Pieter Herfst von durchtanzten Nächten, gediegenen Tanztees und verrückten Ideen zwischen dem Café Laurenz und den Jazzkneipen der Enscheder Innenstadt erzählen. Als „gute Geister“ berichten die drei von den Spelunken und Bühnen der Stadt, das die Familie van Delden unverzichtbare Sponsoren und Mäzene der heimischen Kulturszene sind und wie die Bewohner und Bewohnerinnen Gronaus ihr Leben zwischen Maloche und Musik meisterten. Dabei werfen sie auch immer den Blick über den Tellerrand hinaus und ordnen die Gronauer Geschehnisse in die Zeit- und Musikgeschichte ein. „Das gemeinsame Projekt von rock’n’popmuseum und Stadtarchiv Gronau, mit Unterstützung des Gronauers Alfred Hagemann, zeigt wie Gronau zu der Musikstadt von heute wurde. Dabei wird deutlich, dass die Grenzlage kein Hindernis, sondern vielmehr Motor für kulturelle Vielfalt war und auch heute noch ist“, so Thomas Albers, Geschäftsführer des rock’n’popmuseums.

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