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Ausstellungs­archiv

Unsere vergangenen Ausstellungen: Hier finden Sie eine Übersicht unserer vergangenen Sonderausstellungen seit Museumseröffnung im Jahr 2004, die wir selber – oder mit Partnern – in unserem Museum umgesetzt haben.

Hopped-Up

David Biene – analoge Fotografien von 2001 bis 2016 19. Mai 2019 – 25. August 2019

Top-chops und flatheads, ölverschmierte Schrauber am Rande der Straße und bis an die Handknöchel tätowierte, mit Pomade frisierte Rockabillies an wilden Renn- und Tanzwochenenden – das schreit nach Amerika. Der Lifestyle, der in den 40ern und 50ern des letzten Jahrhunderts seinen Höhepunkt feierte, hat auch heute noch in Europa zahlreiche begeisterte Anhänger.
Ein authentisches Bild des Rock’n’Roll-Lifestyles.
Diese Szene steht im Zentrum des 2009 erschienenen Bildbandes „Hopped-Up“ des Berliner Fotografen David Biene, der eindrucksvoll in klassischer schwarz-weiß Dokumentarfotografie den Spirit der US-amerikanischen 1940 und -50er Jahre in Europa einfängt.
Fotograf David Biene ist fünf Jahre durch Europa gereist – von Spanien bis Norwegen, um eine Hommage an diese gesellschaftliche Nische zu fotografieren, die – auf Negativfilm gebannt und unretuschiert – vor Echtheit und Ehrlichkeit strotzt. Eine Art Manifest für das echte Leben. Ohne Zeigefinger, dafür mit jeder Menge Spaß und Leidenschaft. Die dazugehörige Ausstellung war bereits in London, Berlin, Düsseldorf und München zu sehen. Nun im rock’n’popmuseum. Verschiedene Tondokumente wie etwa Mitschnitte eines Rennens und exklusive Songs ergänzen die Ausstellung.
Der gebürtige Münsterländer David Biene lebt seit über 20 Jahren als freier Fotograf in Berlin. Nach autodidaktischem Einstieg hat Biene am Lette Verein Berlin Fotografie studiert und 2003 erfolgreich abgeschlossen. Während er im Auftrag digital fotografiert, arbeitet er bei freien Projekten gerne analog auf Film. Biene interessiert das Echte und Unverfälschte, seine Faszination gilt authentischen Menschen und Situationen.

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